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tag des offenen hofes

Grußwort Joachim Rukwied

Liebe Besucherinnen und Besucher beim Tag des offenen Hofes,
 
in der Landwirtschaft zu arbeiten bedeutet, mit und in der Natur zu arbeiten. Damit immer etwas Gutes auf dem Tisch steht. Da gibt es keine geregelten Arbeitszeiten und die Feldarbeit ist nicht mit der Getreideernte im September abgeschlossen. Bis in den Winter hinein wird geerntet und wieder für das nächste Jahr gesät. Auch unsere Tiere kennen kein Wochenende, keine Ferien. Um all das kümmern wir uns. Und: Landwirtschaft ist noch mehr als die Produktion von guten Lebensmitteln. Die Landwirtschaft ist das Herz der ländlichen Regionen. Sie prägt mit ihren vielfältigen Kulturlandschaften die Landschaft. Und sie prägt die Menschen, die dort arbeiten. Nicht zuletzt ist die Landwirtschaft durch den Anbau nachwachsender Rohstoffe Teil der Energiewende.
 

"Mit dem Tag des offenen Hofes zeigen Landwirte,
wie moderne Landwirtschaft aussieht."


Dennoch ist der direkte Bezug zur Landwirtschaft vielen Menschen verloren gegangen. Mit dem Tag des offenen Hofes wollen Landwirtinnen und Landwirte, Landjugend und Landfrauen transparent und ehrlich zeigen, wie moderne Landwirtschaft aussieht, was sie ausmacht. Wir wollen den Bogen schließen zwischen dem Einkäufer im Supermarkt und den Familienbetrieben, in denen diese Produkte entstehen.
 
Wir wollen Ihnen zeigen, wieviel Arbeit und Wissen in ihren Lebensmitteln stecken. Dazu laden wir Sie zum Tag des offenen Hofes ein!
 
Hunderte Höfe öffnen mit Beginn des Frühlings im gesamten Bundesgebiet - von Flensburg bis Passau und von Aachen bis Cottbus - ihre Tore, mehr als die Hälfte davon im Rahmen des zentralen Wochenendes am 21. und 22. Mai 2016. Wir Bauern treten mit Ihnen in den Dialog, freuen uns auf Ihre Fragen und Ihren Besuch.
 
Sie sind uns herzlich willkommen!
 
Ihr Joachim Rukwied



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