Tag des offenen Hofes 2016 - Hinter den Kulissen

DER OSTEN

KRABAT Milchwelt in Wittichenau, Sachsen

Wir wollten von Tobias Kockert, Geschäftsführer der MKH Agrarprodukte wissen, warum deren sächsische"Krabat Milchwelt" am "Tag des offenen Hofes" teilnimmt:
 
Erzählen Sie etwas über Ihren Betrieb.
Unsere MKH ist als LPG Nachfolgebetrieb Anfang der 90er Jahre entstanden. Seit 1999 produzieren wir mit rund 300 Kühen der Rasse Holstein Friesian Milch. 2008 kam dann unsere Hofkäserei dazu. Neben der Veredelung und Vermarktung von Milch und Milchprodukten, der Milchvieh- und Muttekuhhaltung und dem Pflanzenbau verkaufen wir seit vielen Jahren Kartoffeln.
 
 
In unserer modernen Milchviehanlage mit Schaukäserei produzieren wir  Käsespezialitäten, Butter, Buttermilch, Joghurt und Quark.  Die Milchprodukte unserer  KRABAT-Milchwelt gibt es im Hofladen. Mit unserem Käse-Auto sind wir auf vielen Wochenmärkten der Region unterwegs.
 
Warum öffnen Sie Ihre Hoftore für Verbraucher?
Weil schon Erich Kästner gesagt hat: "Man ist, was man isst" und wir Landwirte und Direktvermarkter gerade an so einem Tag zeigen können, wie wertvolle Produkte hergestellt werden. Es ist gut zu wissen, woher die Milch für den Käse kommt und wie sie hergestellt wird. Von der Besichtigung unserer Milchviehanlage mit dem Melkkarussell bis hin zu unserer Schaukäserei gewähren wir Einblicke. Gemäß unserer Philosophie von einer landwirtschaftlichen Kreislaufwirtschaft.
 
Warum ist ein Tag des offenen Hofes ein geeignetes Mittel der Öffentlichkeitsarbeit?
Für uns  ist so ein Tag besonders wichtig, um  eine deutschlandweite Akzeptanz für unsere Branche und unsere tägliche Arbeit vom Verbraucher einzufordern.  Wir lassen die Besucher hinter die Kulissen schauen und bauen weiteres Vertrauen auf.
 
 
 
Wie begegnen Sie kritischen Fragen und Vorurteilen seitens der Verbraucher bzgl. Massentierhaltung, Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, etc. ?
Wir gehen mit Kritik ganz offen um und sprechen mit den Leuten. Dafür bieten sich unsere Aktionstage, wie z.B. "Milch ein wertvolles Produkt" ideal an. Denn da lernen die Besucher, wie unser  Kreislaufprinzip in der Landwirtschaft  funktioniert.
 
Was erwarten Sie in Zukunft von den Verbraucherinnen und Verbrauchern?
Eigentlich müsste die Frage lauten: "Was erwarten die Verbraucher von uns?" -  Glaubwürdigkeit, Transparenz, Qualität. Und im Gegenzug erwarte ich Fairness im Umgang mit uns Bauern.
 
Was tun Sie selber, um den Bürgern moderne Landwirtschaft näher zu bringen?  
Besichtigungen, wie am "Tag des offenen Hofes" mit Stall- und Käseführungen gibt es bei uns nach Voranmeldung das ganze Jahr über. Uns können die Besucher jederzeit beim Weg der Milch vom Futter der Kühe bis zum Endprodukt Käse, Butter und Quark über die Schulter schauen.
 
Was bedeuten für Sie Tierwohl und Umweltschutz?
Um gesund zu essen, müssen vor allem die Rohstoffe gesund sein. Deshalb legen wir Wert auf eine artgerechte und umweltverträgliche Haltung unserer Rinder. Denn nur gesunde und glückliche Tiere sind Garant für ausgezeichnete Lebensmittel. Und auch mit dem Boden gehen wir sorgsam um. Denn das sichert nachhaltige Erträge, die hohe Qualität unserer Produkte und schont die Umwelt.

 



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